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Alle Rechner haben eine eindeutige Nummer erhalten, die für die QNX-Rechner
auch die Knotennummer unter QNX ist. Auf den QNX-Rechner läuft QNX4 und TCP/IP
ist installiert worden. Das Ethernet hat unter QNX die logische Nummer 2
(Option -l bei z.B. Net.ether1000). Die
DOS-Rechner benötigen auch eine TCP/IP-Implementation, deren Konfiguration
entsprechend zu der unten beschriebenen zu handhaben ist. Unter TCP/IP soll nur
statisches Routing verwendet werden.
Anmerkung: Normalerweise muß unter QNX nur ein Rechner als TCP/IP-Host
konfiguriert werden. Alle anderen QNX-Rechner können dann einfach über das
QNX-Netz die Dienste des TCP/IP-Netzes nutzen. Um aber die Konfiguration zu
testen, ist es sinnvoll, vorübergehend auf zumindest zwei QNX-Rechner
TCP/IP zu konfigurieren.
Das Netz soll die Internet-Nummer 192.200.9 erhalten. Diese Nummer ist für
Testzwecke reserviert und sollte geändert werden, wenn das Netz ans Internet
angeschlossen werden soll. Die Host-Nummer der Rechner wird durch Anhängen
der Knotennummer gebildet, z.B. 192.200.9.3 für Rechner 3. Das Netz soll den
symbolischen Namen, z.B. "swd" haben. Die Namen der einzelnen Rechner (bzw.
Interfaces) setzen sich aus "node" und der jeweiligen Knotennummer zusammen,
z.B. "node3".
In der sysinit.node müssen folgende Zeilen eingefügt werden:
- Starten des Prozesses, der die TCP/IP-Funktionen unterstützt.
Argument ist der symbolische Name des Rechners im TCP/IP-Netz:
Socket node$NODE &
- Jetzt müssen alle Interfaces konfiguriert werden, die Zugang zu
Netzwerkmedien bieten:
ifconfig lo0 localhost up
(virtuelles Interface für Testzwecke, gibt es auf jedem TCP/IP-Host.)
ifconfig en2 node$NODE up
(Konfiguration des Ethernet-Interfaces für logisches Netzwerk 2, hier nur Angabe
des jeweiligen Namens.)
- (optionelles) Starten eines Servers, der bei Eintreffen einer externen
Anforderung nach einem bestimmten TCP/IP-Service den entsprechenden zuständigen
Server startet:
inetd &
Im Verzeichnis /etc müssen folgende Dateien modifiziert
werden: hosts:
Enthält die Zuordnung von Host-Name und Internet-Nummer. Hier ist
folgender Inhalt notwendig:
node1 192.200.9.1
node2 192.200.9.2
node3 192.200.9.3
...
usw., bis zur höchsten Nummer, die verwendet wird.
networks:
Enthält die Zuordnung von Netzwerkname und Internet-Nummer:
swd 192.200.9
Änderungen in den Dateien resolv.conf, protocols und services sind eventuell
auch vorzunehmen, wenn zusätzliche Funktionen aktiviert oder deaktiviert
werden sollen.
Zum Testen der Konfiguration kann das Kommando ping verwendet werden,
z.B. ping node3 sendet Nachrichten an den Rechner 3, der sie zurückschickt,
falls die Konfiguration erfolgreich war.
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